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Testbericht zum NMJ-Modell der Dampflokbaureihe 26c der NSB



Das Modell kommt in der bekannten Verpackung für Superline-Modelle und ist somit gut vor Beschädigungen geschützt. Der erste Eindruck des Modells ist sehr gut, die Proportionen der Lok sind schön wiedergegeben und NMJ hat wieder keine Mühen gescheut, die unterschiedlichen Details an den Maschinen darzustellen. Der extrem große freie Durchblick zwischen Rahmen und Kessel bei der 26c dürfte für jeden Modellproduzenten ein Albtraum sein, doch hier stören keine Antriebsteile oder Stromleitungen, denn der Motor steckt in der Feuerbüchse. Bei der 436 fiel mir als einziger kleiner optischer Fehler die sehr steil im Tender aufgeschichtete Kohle auf. Doch das dürfte leicht zu korrigieren sein.



Betriebsbahner können ihr Modell wieder mit NEM-Kuppungsschächten umrüsten, die beiliegen. Meine Lok erhielt Kadeekupplungen von HRF, denn sie soll schließlich auch Züge ziehen. Beim ersten Einsatz waren es sieben Personenwagen, danach zwanzig Güterwagen, die auf TRIX C-Gleis ohne Probeme bewegt wurden. Die Zugkraft in Steigungen ist allerdings bei NMJ-Dampfloks ein Problem. Hier darf man nicht zuviel erwarten. Jedoch läßt sich feststellen, dass das Modell nach kurzer Einfahrzeit sehr ruhig und gleichmäßig läuft, auch im niedrigen Geschwindigkeitsbereich (mit ESU-Sounddekoder unter DCC). Für den Dekoder samt Lautsprecher findet sich Platz im Tender, sogar für die Befestigungsschrauben des Lautsprechergehäuses sind schon Löcher vorgesehen, leider jedoch im falschen Abstand (eine Schraube reicht jedoch auch aus).



Leider sind wie bei der 31b auch bei diesem Modell nur die beiden großen Lampen an der Kesseltür und am Tender beleuchtet, aber der Aufwand für die Beleuchtung der kleinen Lampen wäre wohl unverhältnismäßig hoch.



Schlanke Weichen (TRIX C mit Radius 1,11 m) stellen für die Lok weder rückwärts noch vorwärts befahren ein Problem dar. Auf den mittelschlanken PECO-Weichen  (Radius 91 cm) gibt es bei direkt anschließenden Gegenbögen eventuell schon eher Probleme, aber schließlich soll man da ja auch nicht drüber rasen! Abschließend kann ich feststellen, dass ich auf einer zweitägigen Austellung schon viel Spaß mit diesem Modell hatte und man für den Preis von ca. 1200,- Euro einen reellen Gegenwert bekommt.


Thomas Bredenbröker 

Zuletzt bearbeitet am 27.07.2015

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