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Testbericht: BM 87 (und Gx) von NMJ

Das ist ja fast wie Weihnachten: Da wünscht man sich ein Fahrzeug als Modell und - schwupps - ein paar Jahre später steht es im Hobbykeller auf den Gleisen! Hat man das Modell aus der gewohnt schicken und stabilen Superline-Verpackung geholt und auf das Gleis gestellt, wird schnell deutlich, dass die äußere Erscheinung durchaus beeindruckend ist.


Foto: Thomas Bredenbröker

Denn das Vorbild ist alles andere als einfach maßstäblich umzusetzen: Der Wagenkasten ist abgerundet und läuft an den Fronten gleichzeitig schräg zu Dach zu, dieses wiederum ist auch recht eigenwillig geformt, nicht zuletzt wegen der Einstigestüren, die bis in das Dach ragen. Das alles ist im Modell sehr gut wiedergegeben, alle Proportionen stimmen. Die Bedruckung ist einwandfrei und farbrichtig. Gleiches gilt für den Gepäckahänger. Streiten kann man sich darüber, ob der Kasten unter dem Wagenboden nicht zu groß ausgefallen ist, aber irgendwo muss der Antrieb nun einmal hin. Dafür wird dem Betrachter eine komplette Inneneinrichtung geboten.

In technischer Hinsicht ist zunächst einmal festzuhalten, dass dieses Modell im DCC-Betrieb seidenweich fährt. Dazu muss man jedoch erst einmal einen Decoder in das Toilettenräumchen bekommen. Und zwar einen richtig kleinen Decoder, z.B. den DZ125 von Digitrax. Wer unbedingt schon den 8-poligen Schnittstellenstecker fix und fertig am Decoder haben möchte, sei z.B. auf den Gold mini+ von Lenz verwiesen.
Etwas schwach auf der Brust ist die Innenbeleuchtung. Allerdings habe ich noch nicht herausgefunden, ob man sie über einen CV-Wert ggf. hochdimmen kann.
Die Stromabnahme erfolgt über Federbleche von oben auf den Spurkränzen. Das funktioniert, aber es ginge auch eleganter (z.B. über Messing-Achslagerbuchsen, wie bei vielen amerikanischen Modellen üblich).

Problematisch dürfte es mit den vorbildgerecht kleinen Rädern an Weichenherzstücken werden, je nachdem, welches Gleismaterial man hat. Auf Tillig-Elite-Gleis läuft der Triebwagen gut, Gleiches gilt für PECO Code 75.

Kommt noch das berühmte Lied vom Preis für Kleinserien-Modelle... Wenn ich mir jedoch anschaue, das ROCO inzwischen für manche Großserienloks über 500,- Euro verlangt, beschränke ich mich lieber bei der Anzahl meiner Fahrzeuge, spare eine Zeit lang und gönne mir hin und wieder dafür was richtig Schönes. Mein Sohn und ich haben für knapp 1200,- Euro jedenfalls schon sehr viel Spaß mit diesem Modell gehabt!

Thomas Bredenbröker 

Zuletzt bearbeitet am 23.09.2013

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